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Porträt & Geschichte

Das Spital Bülach stellt eine hochstehende medizinische Versorgung im Zürcher Unterland sicher. Täglich arbeiten die verschiedensten Professionen Hand in Hand mit Freude und Engagement zum Wohl der Patientinnen und Patienten. Die Kliniken Chirurgie, Orthopädie, Urologie, Innere Medizin, Gynäkologie & Geburtshilfe, Neonatologie sowie die Institute Radiologie und Anästhesiologie bieten vielfältige stationäre und ambulante Leistungen in einer modernen Infrastruktur mit zeitgemässem Komfort an.

John Brunner, Gründer des Spital Bülach

Sir John Brunner

John Brunner war der Sohn eines Bülacher Lehrers, der bereits 1831 nach England ausgewandert war. Mit 16 Jahren wurde er zurück nach Zürich geschickt und blieb so mit seiner Heimat verbunden. Zurück in Liverpool gründet er mit einem Freund den Chemiekonzern ICI, der seit 1927 zu einem der grössten der Welt wurde. Seine Verdienste um den englischen Kapitalismus wurden durch die Königin Viktoria mit einem Adelstitel belohnt. Zu Ehren seines Vaters, der in Bülach aufgewachsen war, stiftete er seiner Vaterstadt die damals enorme Summe von 5‘000 Pfund Sterling (rund CHF 126‘000) zum Bau eines Spitals.

Oberschwestern

Oberschwestern

Bis in die Dreissigerjahre wurden Spitäler von Oberschwestern geführt. Schwester Cleophea war von 1902 bis 1927 die Seele des neuen Bülacher Spitals. Sie war die Managerin für Pflege, Personal, Finanzen, Hauswirtschaft, Küche, Land und Garten, technische Dienste, Ausbildung sowie Ärztekoordination. Ihr Wirken für die Kranken von Bülach wurde später mit dem Ehrenbürgerrecht der Stadt Bülach gewürdigt.

Der erste Chefarzt

Dr. Robert Schwyzer wurde 1934 als erster Chefarzt eingestellt. Sein Spektrum umfasst Chirurgie, Innere Medizin, Geburtshilfe und Kinderheilkunde. Arbeitszeitregelungen gab es keine. Während 25 Jahren arbeitete er umsichtig für sein Spital. 1947 wurde der erste Assistenzarzt eingestellt. Die Zahl der Krankenschwestern war auf 19 gestiegen. 1964 kam ein zweiter Chefarzt für die Innere Medizin dazu.

Das Asyl wird ein Kreisspital

In den Dreissigerjahren wurde der ursprüngliche Plan, die Patientinnen und Patienten in den Kantonsspitälern Zürich und Winterthur pflegen zu lassen, verworfen. Die Bezirke bauten ihre eigenen Krankenhäuser. Die Stadt Bülach schenkte das Asyl mit Absonderungshaus dem 1935 gegründeten Zweckverband der elf nördlichen Gemeinden; Bachenbülach, Bülach, Glattfelden, Hochfelden, Eglisau, Höri, Rafz, Wasterkingen, Hüntwangen, Wil und Winkel.

Das Asyl wird ein Kreisspital

Mit grossem Elan und kantonaler Unterstützung wurde ein Erweiterungsbau westlich des Brunnerstifts gebaut. Alt- und Neubau konnten nun zusammen 85 Patientinnen und Patienten beherbergen.

Da die Zürcher Gemeinden mit der Einführung der neuen Spitalfinanzierung im Jahr 2012 nicht mehr verpflichtet waren, einem Spitalverband anzugehören, entschied sich das Spital Bülach, dass der Zweckverband nicht mehr die geeignete Rechtform für die zukünftige Entwicklung des Spitals Bülach ist. Es strebte eine Rechtsformänderung in eine Aktiengesellschaft an. Am 14. November 2014 stimmte die Bevölkerung der 34 Zweckverbandsgemeinden über die Rechtsformänderung an der Urne ab. 32 Gemeinden stimmten der Umwandlung zu und sprachen sich auch dafür aus, dass ihre Gemeinde Aktionär wird. Per 1.1.2015 wurde der Zweckverband Spital Bülach in die Spital Bülach AG umgewandelt.
Die Rechtsform der Aktiengesellschaft sorgt für eine stabile Trägerschaft und eine solide finanzielle Basis. Sie ermöglicht dem Spital Bülach, weiterhin eine nachhaltige Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung im Zürcher Unterland und den über 1000 Mitarbeitenden und Auszubildenden einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten.

 Bauliche Entwicklung:
  • 1900 Bau des Brunnerstifts dank einer Spende von Sir John Brunner
  • 1916 Bau des Absonderungshaus „Villa 99“ 
  • 1937 Anbau des Bettenhaus Süd
  • 1963 Bau des Bettenhauses West und des Verbindungsteils 
  • 1985 Aufstockung des Bettenhauses West um zwei Etagen
Bauliche Entwicklung
  • 1985 Bau eines neuen Behandlungstrakts mit Personalrestaurant und Küche
  • 2003 Bau eines Betriebsgebäudes. Dieses dient als Ersatz für die „Villa 99“ 
  • 2006 Einweihung des modernen Bettentrakts Ost
  • 2012-2013 Aufstockung des Bettentrakts Ost um eine zusätzliche Pflegestation