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Klinik Innere Medizin

In der Klinik Innere Medizin werden jährlich über 3‘800 stationäre und rund 7'400 ambulante Patientinnen und Patienten behandelt. Nebst den Disziplinen allgemeine Innere Medizin, Angiologie, Endokrinologie / Diabetologie, Gastroenterologie, Kardiologie, Neurologie und Pneumologie gehören zur medizinischen Klinik auch die Intensivstation sowie die Kompetenzzentren Palliative Care und Akutgeriatrie.

Die Klinik Innere Medizin betreut Patientinnen und Patienten mit komplexen akuten oder chronischen Krankheitsbildern. Im Fokus der Fachärzte steht die ganzheitliche Betrachtung der Patienten, die im stationären Bereich auf allgemeininternistischen Abteilungen betreut und behandelt werden.

Kontakt Sekretariat Innere Medizin

Telefon +41 44 863 23 70
Fax +41 44 863 22 60
E-Mail

Angiologie

Die Angiologie befasst sich schwerpunktmässig mit Erkrankungen sämtlicher Gefässe des menschlichen Körpers. Beim Gefässsystem unterscheidet man Arterien (Schlagadern), Venen und Lymphgefässe. Die häufigsten angiologischen Erkrankungen sind Verengungen (Schaufensterkrankheit), Erweiterungen (Aneurysmen) und Entzündungen (Vaskulitis) von Arterien, durchblutungsbedingte Wunden, Krampfadern (Varizen), offene Beine sowie Lymphgefässerkrankungen. Die Beurteilung des Gefässsystems erfolgt mittels spezieller Untersuchungsmethoden und in den meisten Fällen zusätzlich mittels Ultraschall (Dopplersonografie).

Endokrinologie/Diabetologie

Die Endokrinologie befasst sich mit den Hormonen und den Hormondrüsen. Bedeutsamste endokrinologische Erkrankung ist der Diabetes mellitus, der die Bauchspeicheldrüse betrifft. Ursache ist ein Insulinmangel (Typ 1) und/oder eine Insulin-Unempfindlichkeit (Typ 2). Weitere Erkrankungen betreffen Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebennieren und Hirnanhangsdrüse.

Gastroenterologie

Die Gastroenterologie befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sowie der damit verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Die häufigsten diagnostischen Untersuchungen sind die Gastroskopie (Spiegelung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms) sowie die Koloskopie (Spiegelung des Dickdarms).

Infektiologie

Die Infektiologie und Spitalhygiene befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Kontrolle von ansteckenden Infektionskrankheiten aller Art, die durch Erreger wie Bakterien, Viren oder Parasiten verursacht werden. Aufgabe der Spitalhygiene ist es, die Übertragung von Bakterien und Viren im Spital zu verhindern. Hierzu werden ständig präventive Hygiene-Massnahmen durchgeführt und die Mitarbeitenden geschult. In der ambulanten Sprechstunde werden Patientinnen und Patienten mit unklaren Entzündungszuständen abgeklärt und chronische Infektionen wie HIV(AIDS), chronische Leberinfektionen, Tuberkulose, Infektionen von Gelenksprothesen u.v.w. therapiert.

Intensivstation

Die modern ausgerüstete interdisziplinäre Intensivstation stellt die Betreuung von schwer kranken Patienten des Spitals Bülach sicher. Sie ist offiziell von der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin anerkannt. Ein Team aus kompetenten Fachärzten in Intensivmedizin und professionellen Pflegefachpersonen Intensivpflege steht rund um die Uhr zur Behandlung und Betreuung der schwer kranken Patientinnen und Patienten im Einsatz.

Die Intensivmedizin besitzt in der heutigen Akutmedizin eine wichtige und unverzichtbare Rolle in der Betreuung von schwer kranken Patienten. Die Hauptaufgaben der Intensivmedizin sind:

  • Frühzeitige Diagnose, Behandlung und Überbrückung aller Formen von lebensbedrohlichem Organversagen
  • Kontinuierliche Überwachung aller wichtigen Organfunktionen
  • Ersatz von lebenswichtigen Organfunktionen (z.B. Nierenersatzverfahren, Maschinelle Beatmung) bis zu deren Erholung
  • Verhinderung von weiteren Organfunktionseinbussen

Kardiologie

Das Herz ist der Motor des Kreislaufsystems und somit das entscheidende Organ. Die Kardiologie des Spitals Bülach befasst sich mit der Abklärung, Therapie und Prävention von Herzerkrankungen. Zur Darstellung des Herzens wird in der Regel eine Herzultraschalluntersuchung (Echokardiographie) durchgeführt und die Belastbarkeit mittels eines Belastungstest (Ergometrie) abgeklärt. Wir bieten auch die Implantation von Herzschrittmachern und deren Nachkontrolle an.

Das Spital Bülach bietet zudem eine 12-wöchige ambulante kardiovaskuläre Rehabilitation für Patienten nach Herzinfarkt und/oder Herzoperation an. Diese ambulante Form der Rehabilitation eignet sich für die meisten Patienten und hilft ihnen in der vertrauten Umgebung zu einem normalen Leben zurückzukehren.

Kompetenzzentrum Akutgeriatrie

Akutgeriatrische Patienten sind hochbetagte Patienten, welche von Mehrfachkrankheiten betroffen sind und an mehrdimensionalen Funktionsstörungen leiden wie Immobilität, Sturz, Inkontinenz, Demenz, Mangelernährung und Depression.

Das Kompetenzzentrum Akutgeriatrie des Spitals Bülach holt ältere Menschen in ihrer spezifischen Situation ab und berücksichtigt dabei, dass ein alter Mensch andere Ziele hat als ein junger. Das Beibehalten von Lebensqualität kommt bei ihnen vor dem Wunsch nach endgültiger Heilung.
Ein interdisziplinäres Team aus Ärzteschaft, Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie und Sozialdienst strebt das Ziel an, dass die Patientinnen und Patienten nach einem Spitalaufenthalt wieder in ihre vertraute Umgebung zurückkehren und dort möglichst  selbstständig weiterleben können.

Kompetenzzentrum für spezialisierte Palliative Care

Das Kompetenzzentrum für spezialisierte Palliative Care des Spitals Bülach behandelt und betreut Patienten in einer palliativen Situation in ihrer Wohnregion. Im Kompetenzzentrum Palliative Care kümmern sich speziell ausgebildete Fachpersonen um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Palliativpatienten.

Ziel der Palliative Care ist es, die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten und ihren Familien zu verbessern, die von unheilbaren, lebensbedrohlichen oder chronisch fortschreitenden Krankheiten betroffen sind.

Palliative Care

  • lindert Schmerzen und andere belastende Symptome.
  • integriert psychologische und spirituelle Aspekte in die Betreuung.
  • unterstützt Patienten dabei, ihr Leben bis zum Tod so aktiv wie möglich zu gestalten.
  • unterstützt Angehörige während der Erkrankung des Patienten und in der Trauerzeit.
  • beruht auf einem Teamansatz, um den Bedürfnissen der Patienten und ihrer Familien zu begegnen.
  • fördert die Lebensqualität und kann möglicherweise auch den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen.
  • wird bereits in einem frühen Stadium der Krankheit eingesetzt. Auch mit anderen Therapien, die eventuell eine Lebensverlängerung zum Ziel haben, zum Beispiel Chemotherapie oder Bestrahlung. Sie schliesst Untersuchungen ein, die notwendig sind, um belastende Komplikationen besser zu verstehen und zu behandeln.

Die Palliativabteilung
des Kompetenzzentrums für spezialisierte Palliative Care im Spital Bülach ist eingebettet in die medizinische Klinik. Wohnliche und speziell ausgestattete Ein- und Zwei-Bett-Zimmer und eine Lounge erleichtern den Patienten und Angehörigen den Spitalaufenthalt. Die Hospitalisation erfolgt in der Regel auf ärztliche Zuweisung (Hausarzt oder vom behandelnden Spezialisten) aufgrund einer hohen komplexen und/oder instabilen Erkrankung, zum Beispiel:

  • bei starker Symptomlast (Schmerzen, Atemnot, Angst, Verwirrungszustand etc.), die auf die bisherigen Behandlungsversuche nur unzureichend ansprechen.

  • wenn die ambulante Betreuung unzureichend sichergestellt ist (Überlastung der An- und Zugehörigen, alleinlebende Patienten).

  • bei schwieriger Entscheidungsfindung

  • in Krisensituationen

  • Aufbau und Koordination eines ambulanten Unterstützungsnetzwerkes (professionelle Helfer und Hilfsmittel, Angehörigeninstruktion) zum Wiederaustritt nach Hause.

  • Bei der Begleitung des Sterbeprozesses bei belastenden Symptomen und psychosozialem Leid.

Der stationäre Aufenthalt ist im Akutspital zeitlich limitiert. Die Kostenübernahme erfolgt durch die Krankenkasse.  Die durchschnittliche Behandlungsdauer liegt bei zirka zwei Wochen und ist auf ein gemeinsam definiertes Behandlungsziel ausgerichtet.  Ein längerfristiger Aufenthalt, wie in einem Pflegeheim oder Hospiz, ist nicht möglich. Sollte ein Austritt nach Hause nicht mehr gewünscht oder möglich sein, suchen die Fachpersonen gemeinsam nach einer geeigneten Anschlusslösung in einer Langzeitinstitution, um die benötigte Pflege und Betreuung sicherzustellen.

Interprofessioneller palliativer Konsiliardienst
Der spitalinterne palliative Konsiliardienst (Fachpersonen aus Palliativmedizin und Palliativpflege) bietet den Behandlungsteams anderer Abteilungen des Spitals palliativmedizinisches Fachwissen und Unterstützung in komplexen Situationen an.  Gemeinsam versuchen sie, die bestmögliche Lösung für die betroffenen Menschen zu erarbeiten. Wenn vom Behandlungsteam eine palliativmedizinische Behandlungsübernahme gewünscht ist, ist der palliative Konsiliardienst einer solchen vorgeschaltet, um Erwartungen zu klären und die Kontinuität der Betreuung sicherzustellen.

Ambulante Palliativsprechstunde
Ein Facharzt des Kompetenzzentrums für spezialisierte Palliative Care beantwortet Fragen der Symptomkontrolle und der vorausschauenden Versorgungsplanung zu Hause. Um eine nahtlose Betreuung zu gewährleisten, koordiniert und vermittelt die Fachärztin Unterstützungsangebote.

Palli-Help-Line

Partner

 

 

Rufnetz-Embrachertal

Neurologie

In der Neurologie werden Verletzungen oder Erkrankungen des zentralen Nervensystems (Gehirn/Rückenmark) wie z.B. Hirnschlag, Gehirnentzündung, Epilepsie oder Parkinson behandelt. Die neurologische Behandlung wird durch die Physio- und die Ergotherapie unterstützt.

Onkologie/Hämatologie

Patienten mit Tumor- und Bluterkrankungen werden im Spital Bülach in Zusammenarbeit mit den Fachärzten der Tucare Praxis abgeklärt und behandelt. An regelmässig stattfindenden interdisziplinären Fallbesprechungen, sogenannten Tumorboards, wird das optimale Vorgehen für jeden Patienten individuell festgelegt. Neben verschiedensten Abklärungen wie Röntgenuntersuchungen, Punktionen oder Endoskopien (Spiegelungen) sowie Operationen werden stationäre medikamentöse Tumortherapien (v.a. Chemotherapien) durchgeführt. Für die Radiotherapie (Bestrahlung) besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Winterthur (KSW).

Pneumologie

Die Pneumologie des Spital Bülach befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege, der Lungen, des Rippen- und Lungenfells sowie des Mediastinums (zum Beispiel vergrösserte Lymphknoten im Brustkorb). Hierzu verfügt das Spital Bülach über diverse endoskopische, lungenfunktionelle und sonografische Verfahren. Zudem klärt die Pneumologie des Spital Bülach schlafbezogene Atemstörungen wie Schnarchen mit Atemaussetzern oder vermehrte Tagesschläfrigkeit ab und behandelt diese zum Beispiel mit Überdruckmasken.

Varizenzentrum

Zwischen 50 und 80 Prozent der Erwachsenen leiden unter Venenerkrankungen unterschiedlichen Ausmasses. Erste Anzeichen für die Entwicklung von Krampfadern können Besenreiser, Schweregefühl und Schmerzen sein. Schwellungsneigungen durch Wassereinlagerungen stellen bereits ein fortgeschrittenes Stadium dar. Sichtbare Krampfadern und Hautveränderungen können unbehandelt zu offenen Beinen führen. In der Venensprechstunde bietet das Varizenzentrum des Spitals Bülach kompetente Beratungsgespräche und Vorsorgeuntersuchungen mittels Ultraschall- bzw. Farbdoppleruntersuchungen, Therapievorschläge und Nachbehandlung an.