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Blinddarmoperation (Appendektomie)

Eine Blinddarmoperation ist notwendig bei einer Blinddarmentzündung. Dies ist eine akute Entzündung des Wurmfortsatzes. Der Wurmfortsatz befindet sich am Blinddarm, d.h. am Übergang vom Dünn- zum Dickdarm.

Ursachen

Die Ursache einer Blinddarmentzündung ist unbekannt.

Beschwerden

Klassischerweise bestehen initial Bauchschmerzen um den Bauchnabel, die im Verlauf in den rechten Unterbauch wandern. Häufig sind jedoch diese klassischen Zeichen nicht vorhanden.

Behandlung

Eine Blinddarmentzündung muss operiert werden, da es bei fortschreitender Entzündung zum Platzen des Blinddarmes mit einer Ausbreitung im gesamten Bauch kommen kann. Prinzipiell sind zwei Methoden möglich:

Klassische Blinddarmoperation: Entfernen des Wurmfortsatzes durch einen Hautschnitt im rechten Unterbauch
Laparoskopische Blinddarmoperation: Entfernen des Blinddarmes über kleine Hautschnitte unter Kontrolle durch eine Videokamera

Wann welche Methode angewendet wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Sie wird vom Operateur in Absprache mit dem Patienten gewählt.

 

Der Spitalaufenthalt dauert zwei bis sechs Tage. Nach der Operation ist das Aufstehen und Herumgehen sofort möglich. Auch bezüglich Essen und Trinken bestehen keine Einschränkungen. Sollte der Blinddarm geplatzt sein, wird während der Operation ein Ableitungsschlauch in den Bauch gebracht. Dieser bleibt für ein paar Tage. In diesem Fall ist zusätzlich für ein paar Tage eine antibiotische Therapie über die Vene notwendig. Die weiteren Kontrollen nach dem Spitalaustritt übernimmt der Hausarzt.

Kadermitarbeitende A-Z