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Blutgerinnungsstörungen

Definition

Bei einer Blutgerinnungsstörung kommt es zu einer Übergerinnbarkeit (Thrombophilie) oder seltenerweise zu einer geringen Gerinnbarkeit (z.B. Bluter-Erkrankung). Bei Ersterem besteht eine gewisse Gefahr für die Entwicklung von Thrombosen.

Ursachen

Die Ursachen der Thrombophilie sind häufig vererbt, können aber auch erworben sein.

Zu einer Thrombose kommt es letztlich, wenn mehrere begünstigende Faktoren aufeinandertreffen: eine langsame Fliessgeschwindigkeit des Blutes, eine erhöhte Gerinnungsneigung und ein Gefässwandschaden wie bei einer Entzündung. Die Fliessgeschwindigkeit sowie die Blutzusammensetzung kann sich z.B. aufgrund einer grossen Operation, nach einer Entbindung oder auch nach einer grossflächigen Verbrennung verändern.

Beschwerden

Bei einer schwachen Blutgerinnung treten gehäuft und ohne Grund blaue Flecken auf. Ebenso sind nach Verletzungen zu starke und zu lang anhaltende Blutungen zu beobachten. Diese können auch nach erfolgtem Stillstand wieder beginnen. Ebenso zu den Symptomen zählen Haut(ein)blutungen in unterschiedlichen Grössen.

Bei einer Thrombose treten oft krampf- und muskelkaterartige Schmerzen im Waden- und Oberschenkelbereich auf. Ebenso zählen Spannungsgefühle, Druckschmerzen, Schwellungen und Wärmegefühl zu den Symptomen. Diese werden beim Stehen und bei Wärme schlimmer, nehmen aber beim Hochlagern der Beine und bei Kälte ab.

Behandlung

Bei einer nachgewiesenen Thrombose muss schnell eine therapeutische Blutverdünnung begonnen werden. Je nach Ursache der Thrombose ist die Dauer der Blutverdünnung unterschiedlich.

 

Kadermitarbeitende A-Z