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Brustkrebs (Mammakarzinom)

Definition

Brustkrebs bezeichnet einen bösartigen Tumor in der Brustdrüse. In der Schweiz ist Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen. Vereinzelt können auch Männer betroffen sein. Die Brust ist anatomisch der Haut zugeordnet und besteht aus Drüsenkörper und Fettgewebe. Krebs, medizinisch Karzinom genannt, wächst ungebremst im Körper und kann an verschiedenen Stellen im Körper Ableger bilden. Dies wird als bösartiger Krebs bezeichnet.

Ursachen      

Die Ursache für Brustkrebs kann in den allen meisten Fällen nicht genau bestimmt werden. Es gibt aber eine Reihe von Risikofaktoren:

Alter

  • Ab dem 50. Lebensjahr steigt das Risiko für Brustkrebs.

Lebensumstände

  • Übermässige Gewichtszunahme nach der Menopause, Rauchen und übermässiger Alkoholkonsum wirken krebsbegünstigend.

Genetisch/Hormonell

  • Die weiblichen Hormone können einen Einfluss auf Brustkrebs haben (z.B. eine langjährige, kombinierte Hormonersatztherapie nach der Menopause).

  • Häufung von Brustkrebs in der Familie: Wenn bereits andere Verwandte wie Mutter, Schwester oder Tochter an Brustkrebs erkrankt sind, steigt das Risiko einer Erkrankung.

  • Bei etwa fünf bis zehn Prozent der Patienten ist eine genetische Veranlagung für Brustkrebs vorhanden. Zum Beispiel können sogenannte BRCA-Gen-Mutationen (von BReast Cancer, Englisch für Brustkrebs) vorhanden sein.

Diagnose

Zur Früherkennung dienen neben dem selbstständigen Abtasten der eigenen Brust und dem vorsorglichen Abtasten durch den Arzt auch die regelmässigen Vorsorge-Mammografien (Röntgenuntersuchungen der Brust). Wird beim Abtasten ein verdächtiger Knoten festgestellt, wird dieser mittels Mammografie genauer analysiert und gegebenenfalls aus dem Knoten eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen. Durch eine Laboranalyse lässt sich feststellen, ob es sich um Brustkrebs handelt oder nicht. Denn nicht jede Auffälligkeit in der Brust ist ein bösartiger Tumor.

Beschwerden

Der Tumor kann oft in Form eines Knotens ertastet werden oder ist an einer Einziehung (Delle) in der Brust zu erkennen. Der Knoten ist häufig schmerzfrei. Ein weiteres Anzeichen ist eine Verschiebung der Brustwarze. Grundsätzlich sind Brustveränderungen bei Brustkrebs asymmetrisch, also betreffen nicht beide Brüste. Bei unklaren Brustveränderungen sollten diese ärztlich abgeklärt werden. Sie können sich im Brustzentrum des Spitals Bülach direkt über das Sekretariat anmelden.
Sekretariat Brustzentrum
Telefon +41 44 863 22 44
Fax +41 44 863 20 10
E-Mail

Behandlung

Die Tumoreigenschaften des Brustkrebses werden mit der Gewebeprobe im Labor genau bestimmt beispielsweise die Hormonempfindlichkeit. Damit wird die Behandlung nach erprobten, medizinischen Richtlinien individuell für jede Patientin angepasst. Die verschiedenen Behandlungen umfassen die Operation, Chemo- und Immuntherapie, Radiotherapie und Antihormontherapie. Meist kommt eine Kombination dieser Behandlungen zur Anwendung.

Detailliertere Informationen zum Behandlungsangebot sowie unterstützende Angebote bei Brustkrebs finden Sie in der Broschüre «Patienteninformation Brustzentrum».

Nach Abschluss der Erstbehandlung in Form von Operation, Bestrahlung und Chemotherapie finden regelmässige Kontrolltermine statt. Hierzu gehören auch jährliche Mammografien zur Lokalkontrolle der Brust. Eine eventuelle Antihormontherapie kann nach der Operation zwischen fünf bis zehn Jahre dauern. Diese Nachsorge findet beim Hausarzt, Gynäkologen, Onkologen oder am Brustzentrum des Spitals Bülach statt. Für diese Kontrollen erhalten Sie einen Nachsorgepass, in dem der Verlauf und alle Kontrolltermine festgehalten werden.

Kadermitarbeitende A-Z