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Erweiterung der Neonatologie im Spital Bülach abgeschlossen

28.05.2019

Der Erweiterungsbau der Neonatologie, der Station für früh- und krankgeborene Babys, von fünf auf bis zu zehn Betten ist abgeschlossen. Der Ausbau erfolgte zielgerichtet, damit die Neonatologie trotzt Vergrösserung persönlich und überschaubar bleibt.

Jährlich erblicken rund 1‘500 Babys im Spital Bülach das Licht der Welt. «Viele Eltern wählen für die Geburt das Spital Bülach, weil ihnen die angeschlossene Neonatologie in der Nähe zusätzliche Sicherheit gibt.», sagt Rolf Gilgen, CEO Spital Bülach. Doch oft mussten in den vergangenen Jahren wegen zu geringer Kapazität der Abteilung Schwangere mit drohender Frühgeburt abge­wiesen und kranke Neugeborene in andere Spitäler verlegt werden. «Mit der Erweiterung der Räume sollen in Zukunft alle Früh- und Krankgeborenen ab der 32. Schwangerschaftswoche aus dem Zürcher Unterland und den angrenzenden Regionen wohnortsnah behandelt werden können.», erklärt Gilgen.

In den letzten sieben Jahren gegen 1‘000 Kinder betreut
Im Juni 2012 wurde die Neonatologie im Spital Bülach eröffnet. Bisher durfte das Team gegen 1‘000 Kinder betreuen und die Eltern beim Kennenlernen ihres zu früh- oder krankgeborenen Kindes begleiten und unterstützen.

Einweihung mit den ersten beiden «Neo-Kindern»
«Ganz besonders freute uns, dass uns bei der Einweihung am Montag, 27. Mai 2019, zwei Kinder aus dem Eröffnungsjahr 2012 der Neonatologie unterstützt haben: Als Götti das erste «Neo-Kind», welches im Spital Bülach überhaupt behandelt wurde und als Gotti das erste Kind, welches intensiv-medizi­nisch betreut werden musste», betont Dr. med. Urs Zimmermann, Chefarzt Neonatologie, Kinder- & Jugendmedizin.

Familienorientierte Betreuung
Dr. med. Urs Zimmermann, Chefarzt Neonatologie, Kinder- & Jugendmedizin, ist stolz auf die Erweiterung der Neonatologie und sein engagiertes Team: «Die familiäre Grösse unserer Abteilung und die unmittelbare Nähe zur Gebär- und Wochenbettabteilung bilden ideale Vorrausetzungen für eine familienorientierte und bindungsfördernde Betreuung von Eltern und Kind.» Neben der technisch und medizinisch erstklassigen Versorgung der kleinen Patienten ist nämlich die Förderung der Bindung zwischen Eltern und Kind für ihn ein grosses Anliegen. «Muss das Kind in die Neonatologie aufgenommen werden, bedeutet dies immer eine grosse Belastung für den Bindungsaufbau nach der Geburt. Wir unterstützen die Eltern beim Kennenlernen und Vertraut werden ihres Kindes individuell und feinfühlig.» Insgesamt verfügt das Spital Bülach nun bis zu zehn Neonatologie-Betten. Behandelt werden Kinder, die aufgrund ihrer physiologischen Unreife, einer Anpassungsstörung oder eines Infektes Atem- oder Kreislaufschwierigkeiten haben, ihre normale Körpertemperatur nicht halten können oder nicht gewöhnlich ernährt werden können.

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