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Positives Jahresergebnis 2018

15.03.2019

Die Spital Bülach AG schreibt weiterhin schwarze Zahlen und weist für das Jahr 2018 ein Ergebnis von 3,8 Millionen Franken aus. Entgegen einem allgemeinen Trend in der Schweiz wurden in Bülach nicht weniger, sondern leicht mehr Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Deutlich gewachsen ist die ambulante Versorgung.

Der technologische Fortschritt und auch neue Vorschriften führen dazu, dass in den Schweizer Spitälern immer mehr Behandlungen ambulant statt stationär durchgeführt werden. Das bedeutet, dass tendenziell weniger Betten für Patienten benötigt werden, die im Spital übernachten müssen. Ein deutlicher Trend in Richtung ambulante Versorgung ist auch im Spital Bülach zu beobachten. Die ambulante Versorgung wächst stärker als die stationäre. Weit über 70‘000 Patienten wurden letztes Jahr in Bülach ambulant versorgt, was einem Wachstum gegenüber Vorjahr von 6,6 Prozent entspricht. Im Unterschied zu etlichen Spitälern waren die stationären Patientenzahlen im Jahr 2018 aber nicht rückläufig: Die behandelten 10‘641 Patientinnen und Patienten entsprechen einem Wachstum von 0,2 Prozent, was unter anderem auch auf die wachsende Bevölkerungszahl im Zürcher Unterland zurückzuführen ist.

Solide finanzielle Basis

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die Verschiebung von der stationären in die ambulante Versorgung anspruchsvoll. Etliche ambulante Behandlungen können, unter anderem aus tarifpolitischen Gründen, nicht kostendeckend durchgeführt werden. Künftige bauliche Anpassungen sowie Verbesserungen von Betriebsabläufen werden mithelfen, die Situation zumindest teilweise zu entschärfen. Die aktuelle Entwicklung ist aber ein Grund, weshalb der Gewinn im Spital Bülach im Jahr 2018 mit 3,8 Millionen Franken tiefer ausfällt als im Vorjahr (6,1 Millionen Franken). Erfreulicherweise verfügt das Spital Bülach mit einem Eigenkapital von über 90 Mio. Franken (66.4 % der Bilanzsumme) über eine finanziell solide Basis und ist für die Zukunft bestens gerüstet. Die Wirtschaftlichkeit wird auch eine zentrale Rolle spielen bei der Vergabe der neuen Leistungsaufträge durch den Kanton im Zusammenhang mit der neuen Spitalliste ab 2021.

Ersatzneubau – Das Spital der Zukunft

Um langfristig die medizinische Versorgung für die Bevölkerung des Zürcher Unterlands zu gewährleisten, plant das Spital einen Ersatzneubau. Dort werden alle bestehenden hochmedizinischen Bereiche wie die Notfallstation, der Operationstrakt und die Intensivpflegestation unter einem Dach untergebracht.  Zur Planung des neuen Gebäudes hatte das Spital Bülach 2018 einen Architekturwettbewerb durchgeführt. Der Ersatzbau wird die Behandlungsqualität verbessern. Zum Siegerprojekt kürte das Preisgericht Anfang Februar 2019 den Entwurf «AINO» des Teams der Metron Architektur AG in Brugg. Für CEO Rolf Gilgen ist dies ein wichtiger Schritt für die zukünftige Gesundheitsversorgung der Region: «Mit diesem Entwurf können wir die wichtige Weiterentwicklung des Spitals angehen und sichern damit die erstklassige medizinische Versorgung für die wachsende Bevölkerung im Zürcher Unterland«.
Insgesamt wird das Spital Bülach zirka 180 Millionen Franken in die modernisierte Infrastruktur investieren. Davon entfallen rund 130 Millionen Franken auf den Ersatzneubau und 50 Millionen Franken auf die Renovationen an den frei werdenden Gebäuden. Die Bauarbeiten sollen Mitte 2021 beginnen.

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