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Voruntersuchungen & Sprechstunden

In der Zeit vor der Geburt stehen Ihnen eine Vielzahl von Voruntersuchungen und Sprechstunden im Spital Bülach zur Verfügung. Bei jeder Schwangerschaftskontrolle erhalten Sie fachkompetente und reichhaltige Informationen aus dem Erfahrungsschatz unserer Fachpersonen. Unsere Gynäkologinnen und Gynäkologen stehen Ihnen bei medizinischen Fragen und für spezifische Untersuchungen wie z.B. Ultraschall oder pränatale Voruntersuchungen, ob gewünscht oder empfohlen, zur Verfügung.

Ultraschall ist die Methode, mit der wir das ungeborene Kind (Embryo und Fetus) während der Schwangerschaft direkt beobachten können. Ultraschall wird seit den 60er Jahren in der Schwangerschaft angewandt. Die Technik hat sich enorm differenziert. In einer normalen Schwangerschaft werden Screening Untersuchungen in der 11. bis 14. und 20. bis 22. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Bei besonderer Indikation können weitere Ultraschallkontrollen hinzukommen.

Die Technik der Ultraschalluntersuchung bedient sich der zweidimensionalen Abbildungsweise. In grau abgestuften Punkten lassen sich Körperformen und Masse sowie im Detail viele Organe abbilden und beurteilen.

Mit einer zusätzlichen Funktion, dem sogenannten Dopplerultraschall, können Flüssigkeitsströme wie Blut in ihrer Flussrichtung farblich dargestellt werden. Dies wird häufig zur ergänzenden Beurteilung am Herzen und bei der Nabelschnur eingesetzt. Besteht bei einem Kind zum Beispiel der Verdacht auf eine Wachstumsverzögerung, kann mit der Dopplermessung eine bessere Zustandsbeurteilung des Feten erreicht werden.
Die Abtastung der Oberfläche eines Körpers mit Ultraschallwellen kann ein räumliches Bild als 3D hervorbringen. Wenn gleichzeitig Bewegungen abgebildet werden können, spricht man von 4D. Diese Technik kann für medizinische Bedürfnisse eingesetzt werden, häufig dient sie den Eltern für eine reale Darstellung des Kindes in der Schwangerschaft. Das 3D/4D-Bild erscheint zur besseren Betrachtung im Sepia Farbton.

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Dies ist die erste detaillierte Ultraschalldiagnostik in der Schwangerschaft. Durch die Grösse des Embryos werden das Schwangerschaftsalter und so der errechnete Geburtszeitpunkt festgelegt. Eine Mehrlingsschwangerschaft kann erfasst werden. In der Feindiagnostik wird der Körper des Embryos mit Kopfform, Armen, Beinen, Gesichtsprofil, Bauchorganen und Nackenfalte beurteilt. Verschiedene Tests können ergänzend zur verbesserten Pränataldiagnostik eingesetzt werden so zum Beispiel der Ersttrimestertest (ETT) oder ein Nicht-invasiver-pränatal-Test (NIPT). Wenn in der Ultraschalldiagnostik anatomische Besonderheiten auffallen oder beim ETT oder NIPT verstärkte Hinweise auf genetische Veränderungen vorliegen, empfiehlt es sich, eine invasive Abklärung in Form einer Chorionzottenbiopsie oder Amniozentese anzuschliessen. Sämtliche Untersuchungen werden erst nach Information und auf Wunsch der Mutter hin ausgeführt.

Die Chorionzottenbiopsie wird zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Unter Ultraschallkontrolle wird eine dünne Nadel durch die Bauchwand in die Plazenta gebracht. Die Fruchtblase und der Fetus werden nicht berührt. Von der Plazenta können Zottenbäumchen punktiert werden. Daraus werden Zellen in Kultur gebracht, sodass der Genetiker den Chromosomensatz ablesen kann.

Bei der Fruchtwasserpunktion wird ab der 15. Schwangerschaftswoche unter Ultraschallkontrolle eine dünne Nadel durch die Bauchwand in die Fruchthöhle gebracht. Etwa 12 ml Fruchtwasser werden am Fetus vorbei angesaugt. Die darin enthaltenen fetalen Zellen werden im genetischen Labor in Kultur gebracht. Der Genetiker liest daraus den Chromosomensatz ab.

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In der zweiten detaillierten Ultraschalldiagnostik in der Schwangerschaft werden besonders die Entwicklung des Feten und der Sitz der Plazenta (Mutterkuchen) kontrolliert. In der Feindiagnostik werden das fetale Wachstum und die fetalen Organe betrachtet. Eine Geschlechtsbestimmung ist häufig möglich, wenn es die Lage des Feten erlaubt.

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Die Hebammen-Sprechstunde im Spital Bülach beinhaltet eine ganzheitliche Schwangerschaftsbegleitung, Beratungsgespräche zur Gesundheitsförderung und Beratung bei Schwangerschaftsbeschwerden. Nebst den Routineuntersuchungen beantworten wir Ihre Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Die Sprechstunde ist ein ergänzendes Angebot zur ärztlichen Schwangerschaftsvorsorge. Wir stehen in ständigem Fachkontakt mit den Ärztinnen und Ärzten des Spital Bülach und ziehen diese bei Regelabweichungen bei.

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Akupunktur ist ein Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Durch feine Nadelstiche an genau definierten Punkten werden wichtige energetische Leitungsbahnen des Körpers beeinflusst und reguliert. Unsere speziell ausgebildete Hebammen der Geburtenabteilung bieten Akupunktur bei diversen Schwangerschaftsbeschwerden an.

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